Freimaurerloge »Zur Brudertreue an der Schwale« Neumünster

Unsere Loge


Der 29. November 1879 gilt als Gründungsdatum der Neumünsteraner St. Johannisloge „Zur Brudertreue an der Schwale“.

Nach einer wechselvollen Geschichte fanden die Neumünsteraner Logenbrüder schließlich 1951 im ehemaligen Kontorgebäude eines Neumünsteraner Lederfabrikanten, das heute unter Denkmalschutz steht, ihr endgültiges Zuhause.

Obwohl, wie man so sagt, in die Jahre gekommen, wurde das freimaurerische Feuer hier in Neumünster über viele Generationen bis in unsere Zeit getragen, wo es seinen Trägern auch und gerade heute nichts weniger als eine geistige Heimat zu geben vermag.

Mag für einen Außenstehenden unser Habitus vielleicht auch manchmal etwas anachronistisch anmuten, die sie tragenden Ideen sind zeitlos.

Sie galten bei Logengründung im damals noch Deutschen Kaiserreich, wo Kaiser Wilhelm I, auch der Große genannt, Ordensmeister und Protektor unseres Ordens war, bis in die Jetztzeit von Facebook und Twitter.

 

In ihren Logenräumen treffen sich die Brüder alle vierzehn Tage zu ihren Logenarbeiten.

Hier finden auch regelmäßig Gästeabende statt, um interessierten Herren Auskunft über uns und die Freimaurerei sowie über mit ihr verbundenen Themen zu geben.

An diesen Gästeabenden besteht zudem die Möglichkeit, Brüder aus unserer Loge kennen zu lernen und grundsätzlich zu erfahren, ob das Thema Freimaurerei der eigenen Persönlichkeit nahe steht.

Gesellschaftliche Veranstaltungen, auch mit ihren Frauen, feiern sie in ihrem Mozartsaal.

 

Geschichte unserer Loge

 

Am 29. November 1879 versammelten sich 23 in Neumünster lebende Freimaurer und gründeten die Johannisloge “Zur Brudertreue an der Schwale”.

Geschichtlich gesehen war es die Zeitepoche Wilhelm I., König von Preußen und Deutscher Kaiser.

Der Zuwachs in den ersten Jahren nach der Gründung war sehr groß und so wuchs die Brüderzahl bis 1885 auf 65 Brüder an.

In den ersten 50 Jahren mussten sich unsere Brüder mit angemieteten Räumen zufrieden geben.

Ihr sehnlichster Wunsch war es aber, in einem eigenen Logenhaus arbeiten zu können.

Dieser Wunsch ging 1932 in Erfüllung. Sie erwarben das Kontorhaus der Lederfabrik Sager und bauten es für ihre Bedürfnisse um.

1935 müssten dann auf Anordnung der nationalistischen Regierung alle Freimaurerlogen in Deutschland geschlossen werden, wovon unsere Loge natürlich auch betroffen war.
Die Logenarbeit wurde uns untersagt und das Haus von dem NS Arbeitsdienst mit Beschlag belegt.
Das Grundstück musste unter dem Druck der Stadt Neumünster übergeben werden und das noch
vorhandene Vermögen ging an eine Zentralstelle nach Berlin.

Aber auch während dieser sogenannten dunklen Zeit hielten die Brüder fest zusammen und so konnte nach ihrem Zusammenbruch sehr bald wieder mit der Reaktivierung unserer Loge begonnen werden.

Das Logenhaus wurde uns bereits 1951 wieder zugesprochen. Wir konnten es aber nicht nutzen, denn es war von der englischen Besatzungsmacht beschlagnahmt, die in unseren Räumen eine Kinderschule eingerichtet hatte.

13 Jahre nach Kriegende war es aber dann doch soweit. Nach 23 Jahren stand uns unser Haus wieder zur Verfügung und wir konnten daran gehen, die Räumlichkeiten wieder für unsere Zwecke herzurichten.

Im Laufe der Zeit haben die Brüder an der Ausstattung der Räume nichts gravierendes verändert, so dass wir uns heute noch weitgehend in den Räumen befinden, wie wir sie 1932 übernommen haben.

Unsere Loge hat sich seit ihrer Gründung ständig weiter entwickelt, so dass wir heute einen Mitgliederbestand von 85 Brüdern haben.

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